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Umwelt

Das Ressort Bevölkerung engagiert sich in vielen Bereichen mit dem Thema Umwelt. Zudem sind alle Abteilungen über diese Thematik eng miteinander vernetzt. Zum Beispiel wird unser Abfallkalender jährlich gemäss den neusten Vorschriften und Entwicklungen aktualisiert – zum Beispiel im neusten Abfallkalender sind Informationen zur korrekten Entsorgung von Neobiota zu finden – mehr zu diesem Thema auch zu finden bei der AGIN Arbeitsgruppe.

Momentan ist das Ressort Bevölkerung daran, eine Umweltkoordinationsstelle zu schaffen.

Diese orientiert sich nach stark an der «triple bottom line» (Elkington, 1997). Auf Deutsch das «Drei-Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung» geht von der Vorstellung aus, dass nur das gleichzeitige und gleichberechtigte Umsetzen von umweltbezogenen, wirtschaftlichen und sozialen Zielen zu einer generell nachhaltigen Entwicklung führen kann. Nur auf diese Weise kann auf lange Frist hinaus die ökologische, ökonomische und soziale Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft sichergestellt und verbessert werden.

Die drei Aspekte bedingen dabei einander stehen in ständiger Wechselwirkung und bedürfen einer langfristig ausgewogenen Koordination. Sie können folgendermassen definiert werden:

Ökologische Nachhaltigkeit: Hier gilt das Credo, keinen Raubbau an der Natur zu betreiben. Eine ökologisch nachhaltige Gesellschaft beansprucht die Ressourcen der Erde nur in dem Masse, wie diese sich regenerieren.

Ökonomische Nachhaltigkeit: Eine (Volks-)Wirtschaft gilt dann als nachhaltig, wenn sie dauerhaft betrieben werden kann – sprich nicht über ihre Verhältnisse lebt, da dies zwangsläufig zu Einbussen der nachkommenden Generationen führen würde.

Soziale Nachhaltigkeit: Friedliche und zivile Problemlösungen sind das Ziel – präventiv gedacht sollte ein sozial nachhaltiger Staat oder Gesellschaft so organisiert sein, dass sich die sozialen Spannungen in Grenzen halten und Konflikte nicht eskalieren.

Dieses Konzept findet sich auch im Brundtland-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (United Nations, 1987): Nachhaltigkeit soll für die Konzeption einer dauerhaft zukunftsfähigen Entwicklung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimension menschlicher Existenz stehen.

Die Umweltkoordinationsstelle hat sich also hohe Ziele gesetzt – um diese zu erreichen muss die ganze Bevölkerung mitziehen. Über Aktivitäten der Umweltkoordinationsstelle werden wir Sie ständig auf dem Laufenden halten.

Das Konzept der Umweltkoordinationsstelle zeigt die wichtigsten Handlungsfelder auf - momentan wird der Massnahmenplan - sprich die Vermeidung von Redundanzen und die Nutzung von (bisher ungenutzten) Synergien ausgearbeitet. Das heisst, es bleibt spannend.

Quellen:

Elkington, J. (1997). Cannibal with Forks – the triple bottom line of 21st century business. Oxford: Capstone Publishing Limited.

United Nations (1987). Brundtland Report. [3.12.2016]