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Umgestaltung Verkehrsteiler Alte Landstrasse

08.09.2017

Mitteilung des Gemeinderates Oberrieden

Umgestaltung Verkehrsteiler Alte Landstrasse
Verkehrsteiler in stark befahrenen Strassen wie der Alten Landstrasse, sind starken Immissionen ausgesetzt. Diese Tatsache hat sich dahingehend ausgewirkt, dass die Bepflanzung in einem schlechten Zustand war und hätte ersetzt werden müssen. Auch der Oberboden (Humusschicht) hätte vollständig erneuert werden müssen, da er im Lauf der Zeit stark ausgemagert ist.

Die Gemeinde hat diesen Umstand zum Anlass genommen, die Umgestaltung grundsätzlich zu überdenken. Die Erfahrung hat auch in anderen Gemeinden gezeigt, dass der Unterhalt bepflanzter Verkehrsteiler auf stark befahrenen Strassen einerseits kostenintensiv ist, anderseits die Arbeiten an den Bepflanzungen aber auch gefährlich sind. Deshalb sind vielerorts diese Verkehrsteiler mit Pflastersteinen vollständig versiegelt. Diese Option ist verworfen worden, weil sie teuer ist und durch Frostschäden dennoch Unterhaltsbedarf besteht, aber auch weil damit die natürliche Versickerung des Wassers nicht mehr möglich wäre. Die nun umgesetzte Lösung vermag diesbezüglich mehr zu überzeugen. Beachtet werden muss auch, dass Verkehrsteiler vor allem der Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden dienen müssen.

Rasche Umsetzung dank gesperrter Strasse
Aufgrund der Auslastung des Werkteams im Sommer und im Winter, stehen für die Umsetzung solcher Massnahmen nur relativ enge Zeitfenster zur Verfügung. Dass die Umsetzung nun über das letzte Chilbiwochenende erfolgte ist dem Umstand geschuldet, dass die Alte Landstrasse für den Dorfanlass ohnehin gesperrt war. Andernfalls hätte eine Signalanlage installiert werden müssen, was nicht nur Kosten verursacht, sondern auch zu Verkehrsbehinderungen geführt hätte. Diese Arbeiten sind nun abgeschlossen, weitere gleichartige sind nicht vorgesehen.

Vorwurf mangelhafter Kommunikation
Als Folge der getroffenen Massnahmen sind beim Gemeinderat und beim Bauamt zahlreiche Klagen eingegangen. Beklagt werden darin der Verlust an Grün im Dorf, die Beeinträchtigung des Dorfbildes, ökologische oder gestalterische Aspekte. Der Gemeinderat hat Verständnis für diese Ansichten. Bemängelt wurde aber auch die fehlende Kommunikation im Vorfeld. Diesen Vorwurf muss sich der Gemeinderat gefallen lassen. Es ist aber zu bezweifeln, dass eine vorgängige Bekanntgabe der Absicht oder eine «Probeinsel» nicht zu den gleichen Reaktionen geführt hätte.

Konzept für weitere Kleinstflächen im Gemeindegebiet
Für die künftige Ausgestaltung der weiteren, sehr zahlreichen Rabatten und Kleinstflächen, wird nun ein Konzept erstellt. Es ist für den Gemeinderat durchaus denkbar, in die Erarbeitung auch die interessierten ortsansässigen Gartenbaubetriebe sowie den Natur- und Vogelschutzverein einzubeziehen. Dies allerdings unter der Prämisse, dass auch die Kosten der Massnahmen berücksichtigt werden und die Umgestaltung gestaffelt dort erfolgt, wo Handlungsbedarf besteht. Als Beispiel dafür könnte die Gestaltung der Abfallsammelstelle beim oberen Bahnhof dienen.

GEMEINDERAT OBERRIEDEN