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Tigermücke & Co.: Erkennen, Melden und Bekämpfen

Gebietsfremde Stechmücken wie die asiatische Tigermücke und die asiatische Buschmücke breiten sich weltweit stark aus. Sie vermehren sich in kleinen Wasseransammlungen, die sie im Siedlungsgebiet finden zum Beispiel in Blumentopf-Untersetzern, Kinderspielzeug oder alten Autoreifen. Gebietsfremde Stechmücken stechen auch tagsüber und ihre Stiche sind oft schmerzhaft. Tigermücken können exotische Krankheiten wie Denguefieber und Zika verbreiten, indem sie Krankheitserreger von einer kranken auf eine gesunde Person übertragen.

Erkennen

Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) und die Asiatischen Buschmückenarten (Aedes japonicus, Aedes koreicus) haben beide gestreifte Beine. Die Asiatische Tigermücke ist schwarz mit einer weissen Linie auf dem Rücken. Die Asiatische Buschmücke ist deutlich grösser als die Tigermücke, zudem ist sie braun und hat keine Linie auf dem Rücken. Im Gegensatz zu der einheimischen gemeinen Hausmücke sind die Tigermücke sowie die asiatische Buschmücke tagaktiv. 

Melden

Fotografieren Sie die Mücke mit einem Fünfrappenstück oder neben einem Messband von oben, sodass der Rücken, der Kopf und die Hinterbeine gut erkennbar sind. Je schärfer die Bilder sind, desto besser sind die Arten bestimmbar. Melden Sie den Fund über das Schweizerische Mückennetzwerk: www.muecken-schweiz.ch oder via Mail mit Foto an tiefbau.umwelt@oberrieden.ch. Falls Sie die Mücke einfangen können, ohne sie zu zerquetschen, bewahren Sie diese bitte für weitere Abklärungen auf. 

Prävention 

Leeren Sie stehende Wasseransammlungen rund ums Haus regelmässig aus oder decken Sie diese ab. Das gilt zum Beispiel für Blumentopf-Untersetzer, Giesskannen, Kinderspielzeug oder Regenwassertonnen. In Teichen oder Fliessgewässern sind keine Massnahmen notwendig, da die Mückenlarven von Fischen oder Amphibien gefressen werden. 

Abteilung Tiefbau & Umwelt

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