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Gesundheit

Die Gemeinde Oberrieden beschäftigt sich auf diversen Ebenen mit der Gesundheitsprävention. Zum Beispiel verfügt die Gemeinde seit 2016 über eine Strategie zur Bekämpfung der Neobiota, die sich auf folgende Pfeiler stützt:

a) Legitimierung durch GR Beschluss

Die Koordinationsgruppe liess ihre Strategie durch einen Gemeinderatsbeschluss legitimieren, wodurch die Dringlichkeit der Biodiversität ein allgemeines Anliegen der Politik wurde. Da die Schaffung einer Umweltkoordinationsstelle eines der Legislaturziele des Ressorts Bevölkerung darstellt, gehört die Koordination der Bekämpfung der Neobiota sowieso auf das politische Tableau.

b) Sensibilisieren der Öffentlichkeit

Durch diverse Schreiben, wie einen Artikel im Oberriedner Brief, soll die Bevölkerung auf die Gefahr durch invasive Neobiota aufmerksam gemacht werden.

Wie Sie in Ihrem Garten etwaige Neophyten durch einheimische Arten ersetzen, zeigt Ihnen dieses Merkblatt.

Prioritär möchten wir in Oberrieden folgende Pflanzen bekämpfen (hier finden Sie detaillierte Bilder):

  1. Ambrosia (Meldepflichtig)
  2. Japanischer Knöterich
  3. Essigbaum
  4. Kirschlorbeer
  5. Goldrute
  6. Riesenbärenklau

c) Gezielte Bekämpfung auf öffentlichem Grund

Der Verein Naturnetz, der bereits in Thalwil Arbeiten mit Zivildienstleistenden ausführt, wird auch für die Bekämpfung in Oberrieden eingesetzt werden. Das Naturnetz soll vor allem die Naturschutzflächen und den Wald von Neobiota säubern. Zudem wird das Naturnetz die bekämpften Standorte auch gleich im WebGis nachtragen.

Hierzu sind zwei Tage im Frühling 2017 mit einer gewissen Konzentration auf den Kirschlorbeer zu planen, drei weitere Tage für alle übrigen Neobiota. Das Naturnetz wird dabei jegliche Neobiota bekämpfen. Zusätzlich sind zwei Tage im Wald – entlang der Sihl – zu planen, für die die Gemeinde unentgeltliche Unterstützung in Form von Arbeitskräften des Wildnisparks erhält. In den öffentlichen Anlagen werden im Rahmen der normalen Arbeit des Strassenmeisters die Neobiota bekämpft. Des Weiteren soll der Kirschlorbeer auf öffentlichem Raum über zehn Jahre hinweg langsam ersetzt werden.

Mittlerweilen ist eine vollständige Strategie ausgearbeitet, die die einzelnen Handlungsfelder aufzeigt.

Die Gemeinde hat sich zudem mit der SBB zusammengesetzt. Hier wird nun eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung der Neobiota entlang der Bahnnetze ausgearbeitet.

Bei Fragen bezüglich Neobiota wenden Sie sich an Stéphanie Looser, Abteilungsleiterin Bevölkerung und Soziales, unter 044 722 71 24 oder stephanie [dot] looser [at] oberrieden [dot] ch.

Weitere Gesundheitsthemen finden Sie unter Dienstleistungen.