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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates vom 24. November 2020

27.11.2020

Geschwindigkeitsharmonisierung Seestrasse linkes Zürichseeufer
Stellungnahme zum Konzept der Kantonspolizei Zürich, Verkehrstechnische Abteilung

Mit Beschluss Nr. 18-245 vom 20. November 2018 hat der Gemeinderat Oberrieden dem Wiedererwägungsantrag der Züricher Planungsgruppe Zimmerberg (ZPZ) auf eine durchgehende Reduktion der erlaubten Fahrgeschwindigkeit von heute Tempo 60 km/h auf 50 km/h zugestimmt und hat sich somit der Haltung der anderen Gemeinden des linken Zürichseeufers angeschlossen. Im Anschluss an diesen Entscheid stellte die ZPZ am 7. Dezember 2018 bei der verkehrstechnischen Abteilung der Kantonspolizei (Kapo) den Antrag zur Anpassung des Temporegimes auf der Seestrasse zwischen Kilchberg und Richterswil.

Aufgrund der eingegangenen Anträge zur Reduktion des Geschwindigkeitsregimes hat die Kapo ein Konzept zur Harmonisierung der signalisierten Geschwindigkeit erarbeitet. Dieses Konzept wurde am 21. Oktober 2020 den Gemeindevertretern/Innen der davon betroffenen Gemeinden vorgestellt.

Der Gemeinderat Oberrieden sieht keine sachlichen Gründe, vom Beschluss vom 20. November 2018 abzuweichen. Die Anliegen der Seegemeinden werden im Konzept der Kapo vollumfänglich aufgenommen. Die Seestrasse führt ab Zürich bis an die Gemeindegrenze zwischen Horgen und Wädenswil durch Siedlungsgebiet. Der Gemeinderat sieht im Weiteren auch keinen Grund, vom generellen Temporegime (Tempo 50 im Siedlungsgebiet) weiterhin abzuweichen. Mit der Geschwindigkeitsreduktion von Tempo 60 km/h auf 50 km/h wird der Verkehrsfluss nicht beeinträchtigt, die Lärmsituation für die Anwohner verbessert und möglichen Unfallschwerpunkten vorgebeugt und die Verkehrssicherheit verbessert.

 

Lehrlingswesen, Schaffung Lehrstelle Werkdienst
Fachperson Betriebsunterhalt EFZ

Aufgrund der diesjährigen Corona-Pandemie ist davon auszugehen, dass sich die Wirtschaft im Jahr 2021 nur langsam erholen und wahrscheinlich auch mit Investitionen zurückhaltend sein wird. Dieser Umstand wird sich auch auf die Schulabgänger im Sommer 2021 bezüglich Lehrstellenvergabe negativ auswirken. Viele junge Menschen werden Schwierigkeiten haben in einem Ausbildungsbetrieb eine Anstellung zu erhalten.

Für die Wirtschaft ist jedoch die Ausbildung von Nachwuchskräften für die zukünftige Entwicklung besonders wichtig. Um dem erwarteten Rückgang von Lehrlingsanstellungen im Jahr 2021 entgegenzuwirken ist die öffentliche Hand in einer speziellen Verantwortung. Im Weiteren lohnt sich die Investition von Zeit und Geld in die Jugend nicht nur volkswirtschaftlich, sondern ist für die Ausbildungsstätte vor allem eine Bereicherung.

Aus diesen Gründen hat sich der Gemeinderat für die Schaffung einer Lehrstelle Fachperson Betriebsunterhalt EFZ beim Werkdienst ab Sommer 2021 entschieden.

 

Gemeinderat Oberrieden